Warum es durchaus einen Unterschied macht, welchen Sand Sie für den Sandkasten kaufen…
Sie haben einen neuen Sandkasten (oder der alte muss neu gefüllt werden), und jetzt wissen Sie nicht, welchen Sand Sie für den Sandkasten kaufen sollen. Vielleicht kommt Ihnen auch die folgende Geschichte bekannt vor…
Die Kinder spielen zufrieden mit Matsch und Sand in einem Sandkasten oder an einem Sandhaufen. Erst später fällt Ihnen auf, dass der Sand ganz unangenehme bräunliche oder gelbliche Flecken auf den Kleidern hinterlassen hat, die auch in der Waschmaschine nur sehr schlecht herausgehen.
Woran liegt das?
Ganz einfach: Sie (oder Ihre Kinder) haben Sand erwischt, der einen hohen Lehmanteil oder Tonanteil hat. Das ist oft bei Bausand der Fall, wo es auf die Lehmanteile nicht ankommt oder sie sogar erwünscht sind. Leider hinterlässt mancher Lehm aber auch unangenehme Flecken auf der Kleidung…
Welchen Sand für den Sandkasten kaufen?
Die Lösung ist ganz einfach, als Sand für den Sandkasten nur gewaschenen Sand zu verwenden. Bei diesem werden, wie der Name schon sagt, die Lehmanteile herausgewaschen, so dass der eigentliche Sand übrig bleibt.
Eine weitere Sache, auf die Sie beim Kauf von Spielsand für den Sandkasten achten sollten ist, dass der Sand im Sandkasten nicht zu fein ist. Mit sehr feinem Sand lässt es sich nur schlecht Kuchen und Burgen bauen…
Ein guter Kompromiss ist daher gewaschener Bausand oder Betonsand in einer handelsüblichen Körnung. Wenn Sie den Sand selbst im Baumarkt oder Kieswerk holen können, ist dies wahrscheinlich auch die preiswerteste Alternative. Vielleicht fällt auch bei irgendwelchen Bauarbeiten, z.B. beim Pflastern der Einfahrt oder beim Anlegen der Terasse, genügend Sand ab?
Wo Spielsand kaufen?
Besonders bequem erhalten Sie Spielsand bereits in Säcken abgefüllt. Diese Sackware ist allerdings auch relativ teuer. Diesen "Sandkastensand" erhalten Sie meist in 25 kg Säcken. Diese sind beim Einkauf und Transport noch recht gut zu handhaben. Für einen größeren Sandkasten benötigen Sie allerdings einige Säcke…
Solchen Sandkastensand in Säcken können Sie auch bestellen und sich die Säcke liefern lassen.
Eine günstigere Alternative ist es, sich im Baumarkt selbst Sand zu holen. Dafür benötigen Sie aber eine geeignete Transportmöglichkeit (d.h. ein Auto mit großem Kofferraum oder einen Anhänger) und gegebenenfalls eine oder mehrere genügend große Gefässe (z.B. Mörtelwannen).
Denken Sie daran, dass Sand nicht gerade ein Leichtgewicht ist und beachten Sie das zulässige Gesamtgewicht oder die Zuladung Ihres Fahrzeugs!
Wenn Sie eine größere Menge abnehmen, können Sie sich Sand auch liefern lassen. Denken Sie aber unbedingt daran, gewaschenen Sand zu bestellen. Und überlegen Sie sich vorher, wo die Ladung hingekippt werden soll, sonst enden Sie mit einem Sandhaufen mitten in Ihrer Einfahrt…
Wenn Sie diese wenigen Tipps beherzigen, hängt die Entscheidung, welchen Sand Sie für den Sandkasten kaufen, nur noch vom Preis und der Bequemlichkeit ab…
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