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Auch im Herbst gibt es tolle Kinderspiele im Garten!

So langsam wird es herbstlich im Garten. Trotzdem wollen die Kinder unterhalten werden, und das nicht nur bei Kinderfesten oder am Kindergeburtstag:-)

Probieren Sie doch einmal die folgenden Ideen für Kinderspiele im Herbst aus:

Blättermemory

Zusammen mit den Kindern basteln Sie ein Blätter-Memory. Jeweils 2 Blätter unterschiedlicher Baumarten werden gesammelt und gepresst (z.B. zwischen die Seiten eines Kataloges legen und mit mehreren Büchern beschweren). Dadurch halten sie länger.

Zusätzlich benötigen Sie Pappkarten (groß genug, damit auch das größte Blatt darauf passt).

Dann kleben Sie die gepressten Blätter jeweils einzeln auf eine Pappkarte. Sie brauchen immer zwei Blätter von jedem Baum. Die Rückseite der Karten kann noch verziert werden. Zur besseren Haltbarkeit können Sie die Karten mit selbstklebender Folie überziehen (erhältlich im Schreibwarenhandel zum Einbinden von Büchern). Fertig ist das Memory.

Das ist übrigens auch eine gute Gelegenheit, die unterschiedlichen Baumarten kennenzulernen…

Varianten für das Blätter-Memory

Nehmen Sie nur ein Blatt von jeder Baumart. Schreiben Sie auf die zweite Karte den Namen des Baumes, oder malen Sie die passende Frucht (Eichel, Kastanie, …) oder ein Bild des gesamten Baumes auf die dazugehörige Karte. Die Bilder von Frucht oder Baum können Sie natürlich auch ausschneiden bzw. kopieren und aufkleben.

Mein Tipp

Für dieses Herbstspiel ist es natürlich nützlich, wenn Sie die Baumarten selbst gut kennen… ;-)

Im Zweifelsfall besorgen Sie sich rechtzeitig ein Bestimmungsbuch für Bäume.

Tiere und Fabelwesen – und eine echte Herausforderung für größere Ingenieure…

Kleine und große Bauherren und kreative Künstler haben ihre Freude an Herbstfrüchten…

Sammeln Sie auf einem Spaziergang Kastanien, Bucheckern, Eicheln und andere haltbare Herbstfrüchte. Zuhause werden dann aus Ihren Fundstücken und Zahnstochern oder Schaschlikspießen Figuren, Häuser, Tiere, geometrische Kunstwerke, Fahrzeuge etc. gebaut.

(Falls die Zahnstocher gar nicht halten, behelfen Sie sich am besten mit einer Heissklebepistole).

Mein Tipp für größere Kinder

Größere Kinder und Jugendliche tun das Basteln vielleicht als “Kindergartenkram” ab, weil sie noch an die Giraffen denken, die sie früher immer aus diesen Materialien basteln “durften”.

Aber mit genügend Baumaterial können Sie auch Jugendliche oder Erwachsene einen verregneten Nachmittag über beschäftigen. Lassen Sie unterschiedliche Gruppen gegeneinander antreten und vergeben Sie einen Preis, z.B. für die längste Hängebrücke, die nicht einstürzt… (natürlich ohne Leim und Kleber!)

Oder Sie kombinieren herbstliche Baumaterialien mit Haushaltsgegenständen wie Büroklammern, Schnur, kleinen Plastiktüten, Wäscheklammern etc. Wer schafft es, daraus einen Dinosaurier zu bauen? Oder ein Rennauto? Und wessen Auto fährt am weitesten, wenn alle Autos gegeneinander antreten und von einer Rampe herunterrollen?

und für die Kleineren…

Kleineren fällt das Bauen vielleicht leichter, wenn Sie eine Geschichte dazu erzählen. Z.B. das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten, und dann bauen Sie gemeinsam mit den Kindern die Tiere dazu.

Für Sportliche und Bewegungsfreudige

Bei gutem Herbstwetter wollen Kinder raus! Nutzen Sie die gesammelten Herbstfrüchte deshalb doch für Herbstspiele im Garten.

Beispielsweise ist es gar nicht so einfach, mit Kastanien zu jonglieren! Und wer schafft es vielleicht sogar mit Eicheln oder Bucheckern?

Auch andere Spieleklassiker können Sie herbstlich abwandeln: z.B. machen Sie aus dem Eierlauf einen Kastanienlauf: Kastanie auf Löffel legen und zwei Mannschaften gegeneinander antreten lassen – wer kommt als Erstes im Ziel an, ohne die Kastanie zu verlieren?

Für Kletterer und Balancierer

Während der Brutzeit im Frühling und Sommer dürfen vielerorts keine Bäume im Garten gefällt werden. Erst im Herbst ist das bei Bäumen ab einer bestimmten Dicke wieder erlaubt.

Muss in Ihrem eigenen Garten ein Baum weg? Oder vielleicht bei den Nachbarn?

Wenn Sie das Holz nicht unbedingt als Brennholz benötigen, dann überprüfen Sie den Stamm (oder starke Äste) doch mal auf seine Tauglichkeit als Klettergerüst…

Solange das Holz noch stabil ist, taugt ein Stamm sehr gut zum Klettern und Balancieren:

Bauen Sie eine Seite hoch und legen Sie die andere Seite auf die Erde. Oder erhöhen Sie den ganzen Stamm etwas als Balancierstange (für kleinere Kinder genügen auch ein paar Zentimeter über der Erde für “Höhengefühl”). Oder bauen Sie den Stamm so hoch, dass man auch mal daran hangeln kann. (Achtung: erhöhten Stamm gut befestigen!)

Ein leichter Stamm kann von größeren Kindern auch selbst bewegt werden. Bieten Sie dazu noch ein paar Holzklötze an, dann können die Kinder sich einen Parcours auch selbst bauen.

Mein Tipp für Pferdebegeisterte

Äste eignen sich hervorragend als Hindernisse. In Kombination mit großen Steinen (z.B. den Pflastersteinen, die von der Einfahrt oder Terasse noch übrig sind) oder mit Holzklötzen können auch kleinere Kinder sich daraus schon einen “Reitparcours” aufbauen.

Mit Hindernissen in unterschiedlicher Höhe und etwas Platz kann der Schwierigkeitsgrad immer wieder variiert werden, und das “Reitvergnügen” hält tagelang an.

(Wenn Sie es ganz perfekt machen wollen, besorgen Sie zusätzlich noch ein Steckenpferd, eine “Reiterausrüstung” oder ein Pferdegeschirr und Hufeisenstelzen für “zweibeinige Pferde”.)

Sicherheit geht vor!

Achten Sie bei selbstgebauten Spielgeräten darauf, alle Gefahrenstellen zu entfernen. Holzsplitter, abgebrochen Äste mit scharfen Kanten oder hervorstehende Nägel haben gerade bei kleineren Kindern nichts an einem Spielbaum verloren.

Befestigungen sollten immer stabil sein und dürfen nicht verrutschen (am besten probieren Sie es selbst einmal aus. Wenn es Mama und Papa aushält, trägt es auch mal zwei oder drei Kinder).

Für die Befestigung am Boden gibt es spezielle Metallschuhe oder Befestigungshülsen. Diese erhalten Sie beim Spielwarenbedarf oder im Baumarkt bzw. Holzhandel.

Im Zweifelsfall bitten Sie lieber einen Schreiner oder Zimmermann darum, kurz einen Blick auf Ihre Konstruktion zu werfen, damit es keinen Unfall gibt…

Was sind IHRE Lieblings-Herbstspiele für Kinder?

Sie kennen noch andere tolle Herbstspiele für Kinder? Prima! Schreiben Sie doch einfach einen Kommentar zu diesem Artikel! Ich freue mich auf Ihre Ideen…

P.S.: Besonders im Herbst macht auch ein Windspiel im Garten viel her! Damit bietet jeder Windstoß etwas für’s Auge…

Mit einem Windspiel im Garten macht selbst das windigste Herbstwetter Freude…

Der Herbst kommt mit riesigen Schritten, und mit ihm kommt der Herbstwind…

Windspiel Garten Fisch

An windigen Herbsttagen machen Windspiele als bunte, bewegte Farbkleckse Freude im Garten. Und bei richtiger Platzierung können Sie ein Windspiel auch bei Regen durch das Fenster genießen. Manche davon haben auf kleinere Kinder fast eine hypnotische Wirkung – perfekt für ein paar ruhige Minuten an einem verregneten, langweiligen Nachmittag… ;-)

Windspiele für den Garten gibt es in allen erdenklichen Formen und aus vielen Materialien fertig zu kaufen. Für Kinder besonders interessant sind bunte Windspiele. Neben dem klassischen Windrad oder Windsack gibt es auch noch viele andere Formen und Figuren. Als Flugzeug, Vogel, Pirat und vieles mehr (sogar einen Schneemann habe ich irgendwo gesehen) zaubert ein Windspiel Atmosphäre in den Garten…

Windspiel Garten Ballon

Auf den Fotos sehen Sie einen bunten Regenbogenfisch und einen Ballon. Der Fisch ist von weitem eindrucksvoller, weil sich mehr bewegt. Aber aus der Nähe kann man dem drehenden Ballon stundenlang zusehen…

Die bunten Kunststoffe sind sehr stabil und lichtbeständig (allerdings lagern wir unsere bei Stürmen und über den Winter drinnen, ich weiß also nicht, wie gut das Material Frost verträgt).

Ein letzter Tipp noch: Denken Sie daran, auch gleich die passende Halterung für Ihr Windspiel zu besorgen. Wir hatten für unsere zunächst keine Halterung, und gerade für kleinere Kinder ist es ziemlich enttäuschend, wenn nur ein “bunter Fetzen Stoff” herumliegt…

Erhältlich sind Standhalterungen und Halterungen, die an einer Wand festgeschraubt werden. (Auf den Fotos ist jeweils eine Standhalterung zu sehen.)

Mit einem Windspiel als Farbtupfer im Garten können die trüben Herbsttage getrost kommen…

Giftpflanzen, Kinder und Informationen aus dem Internet…

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Artikel über Akeleien erscheinen. Und darüber, wie viel Spaß Kinder im Garten mit manchen Pflanzen haben können.

Dann bin ich aber auf die (mir vorher unbekannte) Tatsache gestoßen, dass die Akelei giftig ist.

Oder doch nicht?

Akelei – giftig oder nicht? Das finden Sie im Internet…

Zum Thema giftige Pflanzen für Kinder gibt es jede Menge Informationen im Internet. Wenn Sie sich selbst einmal kurz nach der Akelei umsehen, dann finden Sie folgendes:

  • Die Akelei ist sehr giftig.
  • Die Akelei ist nur schwach giftig.
  • Die Akelei enthält Stoffe, die schon bei Kontakt giftig sein können.
  • Die Akelei ist eigentlich gar nicht giftig (oder nur so schwach, dass es unwichtig ist).
  • Die Akelei wurde früher als Heilpflanze eingenommen.
  • Die Akelei ist zwar giftig, durch Trocknen oder Erhitzen verliert sich das aber.

Ja was denn nun??

Giftige Pflanzen für Kinder – Wo Informationen finden?

Ich habe auf eine weitergehende Recherche verzichtet, da auf die Informationen im Internet zum Thema giftige Pflanzen für Kinder offensichtlich in diesem Fall kein Verlass ist. Und die nächste Bibliothek mit passendem Material ist nicht nur ein Stück weit weg, sondern hat auch Sonntags Abends leider nicht geöffnet… ;-)

(Und nach meiner Erfahrung mit der Internet-Recherche zur Akelei würde ich Ihnen raten: Wenn Sie Informationen über Giftpflanzen in Haus oder Garten suchen, dann besorgen Sie sich ein entsprechendes Buch. Einen Überblick über die erhältlichen Giftpflanzen-Ratgeber erhalten Sie z.B. bei Amazon.)

Giftige Pflanzen für Kinder – was ist IHRE Meinung?

Ich habe ein Weilchen überlegt, ob ich meinen Artikel über die Akelei nun schreiben soll, und ob ich die (vermeintliche oder echte) Giftigkeit nun erwähnen muss. Schließlich sehen Eltern Dinge wie Giftpflanzen sehr unterschiedlich, und in Gefahr bringen will ich natürlich keinen mit meinen Artikeln hier im Blog.

Deshalb interessiert es mich jetzt: Wie handhaben Sie das? Halten Sie Giftpflanzen konsequent aus Ihrem Garten fern? Erklären Sie Ihren Kindern, was sie anfassen und essen dürfen und was nicht? Wenn Ihre Kinder schon so groß sind, dass das kein Thema mehr ist: Wie haben Sie es dann früher gehalten?

In unserem Garten wachsen auch Giftpflanzen, und wir sehen das relativ entspannt. Die Kinder wissen, dass im Garten nichts ungefragt in den Mund gesteckt wird. Allerdings hat das mit unseren Kindern auch immer gut funktioniert…

Ich finde es aber auch wichtig, dass Kinder erfahren, dass es nicht gut ist, manche Dinge in den Mund zu stecken. Ansonsten lernen Sie es vielleicht irgendwann im Nachbargarten oder bei der Freundin auf eine unangenehme Art…

Und jetzt verraten Sie mir doch:

Wie halten Sie es mit Giftpflanzen und Kindern im Garten? Sehen Sie alles ganz locker? Haben Sie Grund, vorsichtig zu sein?

Schreiben Sie mir Ihre Meinung zum Thema giftige Pflanzen für Kinder als Kommentar zu diesem Artikel. (Wenn Sie diesen Artikel auf der Hauptseite des Blogs lesen, müssen Sie zuerst oben auf die Titelzeile klicken, damit Sie auf die eigentliche Artikel-Webseite kommen. Dort können Sie dann unten einen Kommentar hinterlassen.)

Ich freue mich auf Ihre Meinung!

P.S.: So möchten trotzdem wissen, was ich eigentlich schreiben wollte? :-)

giftige Pflanzen für Kinder Akelei

Dies ist ein Bild von den Samenständen einer Akelei. Wenn Sie solche Samenstände jetzt im Spätsommer im Garten oder bei einem Spaziergang sehen, dann halten Sie mit den Kindern doch einmal das Ohr daran und schütteln Sie sie – die Samen der Akelei sind ein tolle natürliche “Rassel”.

Auch das Öffnen der Samenstände ist dann noch spannend. Wie sehen wohl die Samen aus, die solche Geräusche machen? Wieviele davon sind in einem Samenstand? Mal schauen, wer am besten geraten hat…

P.P.S.: Eine interessante Meinung zum Thema giftige Pflanzen für Kinder finden Sie auch in dem Interview über kindgerechte und naturnahe Gärten mit dem Naturgärtner Reinhard Witt, das ich kürzlich hier im Blog veröffentlicht habe…