Artikel-Schlagworte: „Matsch“
Die Kinder wollen auch bei Regen draußen spielen, und Sie sind froh, wenn die Meute auch bei nassem Wetter für eine Weile nach draußen verschwindet… Jetzt sind nur noch die richtigen Spielideen gefragt, damit das Spielen im Garten und draußen auch bei Regen Spaß macht:
Pfützen fangen
Beim Spiel „Pfützen fangen“ gibt es einen sogenannten „Fänger“ und viele Mitspieler.
Die Mitspieler dürfen sich ausschließlich in den Pfützen aufhalten und auch nur von Pfütze zu Pfütze springen, während der „Fänger“ Beute machen will, und die Mitspieler fangen möchte.
Alle Kinder sollen sich bestenfalls ununterbrochen bewegen, d. h. von Pfütze zu Pfütze laufen und den kleinen Nervenkitzel des „Gefangen werden“ verspüren. Ein ständiger Wechsel von „Fänger“ und Mitspielern ist wie bei allen Spielen angebracht, sodass jedes Kind auch in die jeweils andere Rolle schlüpfen kann.
Natürlich sollten alle Kinder Gummistiefel und Regenbekleidung tragen, damit sich hier niemand erkälten kann. Auch sollte von Zeit zu Zeit kontrolliert werden, ob das Pfützenwasser nicht schon in den Gummistiefeln steht – denn in der Regel spielen die Kinder auch dann noch voller Begeisterung weiter, wenn sie schon bis zu den Waden im Wasser stehen.
Wasserfänger
Der Volksmund sagt: „Es gibt kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung“. Aus diesem Grund sollte man auch den Kindern nicht verbieten, bei Regenwetter draußen spielen zu dürfen. Von Natur aus haben nur die wenigsten Kinder eine Abneigung gegen das Wasser von oben, sodass Sie dies unbedingt fördern sollten. Ein beliebtes Spiel ist „Wasserfänger“, für das es jedoch unbedingt regnen muss.
Veranstalten Sie nun einen kleinen Wettbewerb, bei dem Sie die Kinder dazu aufrufen, soviel Regen wie möglich zu fangen. Dies geht sowohl mit kleinen Eimern aber auch mit dem Suppenteller aus der Küche.
Das Spiel „Wasserfänger“ erfordert einiges an Geschick und auch an Ideen, denn die Kinder müssen schauen, wie der meiste Regen gefangen werden kann und dann auch noch aufpassen, dass nichts verschüttet wird.
Der Sieger erhält ein kleines Geschenk.
Pfützenralley
Bei der Pfützenralley werden zwei Teams gebildet, deren Aufgabe es ist, so schnell wie möglich ein zuvor festgelegtes Ziel zu erreichen. Der einzige Haken hierbei ist: Es darf nur in Pfützen getreten werden, um an dieses Ziel zu gelangen.
Die Pfützenralley benötigt einen Schiedsrichter, der aufpasst, dass kein Kind schummelt, sondern tatsächlich auch immer nur in die Pfütze tritt. Manchmal ist dies jedoch nicht leicht, da nicht alle Pfützen eng beieinanderliegen und deshalb auch schon mal gesprungen werden muss.
Sieger ist der, dessen Mannschaft zuerst und komplett am Ziel angekommen ist.
Gummistiefel sollten alle Kinder tragen – und natürlich auch Oberbekleidung, die wasserdicht und Schmutz abweisend ist.
Dieses Spiel sollten Sie jedoch mit Bedacht wählen. Ist es ein Spiel, welches an einem Kindergeburtstag stattfinden soll, so müssen Sie bedenken, dass die Kinder sehr schmutzig sein werden – nicht alle Eltern finden es gut, wenn sie ihr Kind am Abend abholen und derart schmutzig ins Auto setzen müssen.
Pfützenweitsprung
Wer hat es nicht schon gespielt: das Spiel „Pfützenweitsprung“?
Bei diesem Spiel geht es darum, wie der Name schon sagt, so weit wie möglich in die Pfütze hineinzuspringen.
Sie als Spielführer weisen die Kinder ein, markieren die Absprungmarke und messen dann im Anschluss an den Sprung die gesprungene Entfernung. Aber Achtung: hier muss jeder in Deckung gehen, denn das Spritzwasser ist weitreichend.
Gummistiefel und Regenbekleidung sind bei diesem Spiel Pflicht.
Spielen im Matsch
Das darf natürlich an einem richtig feuchten Tag nicht fehlen…
Nach einem heftigen Regenguss ist der Boden meist gut durchtränkt und bestens geeignet, um mit Matsch zu spielen.
Aufgeweichter und nasser Boden, der sich zu Matsch entwickelt hat, ist ein pädagogisch sehr wertvolles Spielelement. Der kindlichen Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt und auch die Sinne werden angeregt. Deshalb sollten Sie es unbedingt fördern, wenn Ihre Kinder gerne mit Matsch spielen wollen.
Im Großen und Ganzen werden Sie kaum Hilfestellung bei diesem Spiel geben müssen. Die meisten Kinder zaubern hier in Kürze ganze Monumente und Städte, durch die dann anschließend Spielzeugautos und Bagger fahren können.
Vor Schmutz dürfen Sie hier allerdings keine Angst haben. Es ist also praktische, alte Kleidung gefragt. Kleider und Hände können immer gewaschen werden. Stellen Sie nach Möglichkeit noch eine kleine gefüllte Gießkanne dazu, damit die Kinder, wenn der Boden trocken wird, auch noch weiteren Matsch produzieren können.
Ich hoffe, Ihre Kinder (und auch Sie) haben viel Spaß mit diesen Spielideen bei Regen, denn draußen zu spielen macht bei jedem Wetter Spaß.
Wenn Sie noch eigene Spielideen für nasse Tage haben, dann schreiben Sie doch einfach einen Kommentar zu diesem Artikel – ich freue mich auf Ihre Ideen!
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Ich freue mich sehr, dass ich Ihnen heute einen besonderen “Leckerbissen” hier bei www.rutsche-und-schaukel.de bieten kann – ein exklusives Interview mit einem der bekanntesten Naturgartenplaner Deutschlands über naturnahe und kindgerechte Gärten. Ich hoffe, Sie finden hier viele Anregungen für Ihren eigenen Garten…
Dr. Reinhard Witt ist ein freischaffender Biologe, Journalist und naturnaher Grünplaner, der sich seit über 20 Jahren intensiv mit dem Thema naturnahe Gartengestaltung beschäftigt. Er leitet einen geprüften Fachbetrieb für naturnahe Grünplanung. Dr. Witt ist Autor zahlreicher Bücher zum Thema “naturnahe Gartengestaltung”. Sein neuestes Buch, “Naturnahe Rosen”, wurde mit dem Gartenbuchpreis 2010 ausgezeichnet.
Mehr Informationen über seine Veröffentlichungen und über naturnahe Gartenplanung finden Sie auf der Homepage von Dr. Reinhard Witt – Naturnaher Grünplaner.
Herr Dr. Witt, was kennzeichnet eigentlich einen Naturgarten, und warum ist es für eine Familie mit Kindern besonders empfehlenswert, einen Naturgarten anzulegen?
Schwerpunkt sind heimische Pflanzen, viele verschiedene Lebensräume, verschiedenste Standorte, insgesamt große Vielfalt, Materialien aus der Region, dazu eine steuernde und nich behindernde Pflege. Naturnahe Gärten nach unserem Bioland-Standard der “Fachbetriebe für naturnahes Grün – empfohlen von Bioland” haben biologische Stauden und Gehölze und dürfen z.B. keine Natursteine aus Übersee (Kinderarbeit), PVC-Folien (Gift) oder imprägniertes Holz (Gift) haben. Für Kinder sind Naturgärten als unglaublich reicher Erfahrungs- und Erlebnisraum von essentieller Bedeutung.
Bringt ein Naturgarten nicht auch Gefahren für spielende Kinder mit sich, z.B. durch Giftpflanzen oder Dornen?
Es ist sogar notwendig, dass Kinder damit aufwachsen lernen. Das schult sie und stärkt ihre Entwicklung. Davon abgesehen kann man Krabbelkinder nicht einfach so in der Garten lassen, sie brauchen sowieso eine Betreuung. Das Thema Giftpflanzen wird oft hysterisiert. Nur wenige Pflanzen wie etwa Seidelbast sind wirklich giftig, der Rest ist eher ungenießbar und schmeckt auch überhaupt nicht.
Welche Elemente können Sie für einen Naturgarten besonders empfehlen, der für Kinder attraktiv sein soll?
Verstecke aus robusten heimischen Büsche, an denen auch mal ein Ast abgebrochen werden darf, dann Kletterbäume, etwas zum Bauen und Verändern, Sand, Wasser, Matsche, Kies. Und natürlich Wildblumen, Blumen, Blumen….denn nur so kommen auch heimische Tiere zum Erleben.
Und zuletzt: Mit genügend Geld und Platz kann jeder einen tollen Garten anlegen. Was würden Sie aber einer Familie mit beschränktem Budget raten, die einen kleinen Reihenhausgarten naturnah und trotzdem kindgerecht anlegen will?
Man kann ganz einfach und kostengünstig naturnah werden: Wasser aus der Dachrinne in den Garten leiten in ein Kies- oder Sandbeet, drumherum ein paar Findlinge und Baumstämme, fertig ist das Spielparadies. Als Hecke aber mal keine Thuja, sondern heimische Büsche, in die vielleicht noch eine wunderschöne Wildblumensaat kommt. Mehr dazu auf meiner Webseite oder auf der des Naturgarten e.V. Das alles kostet bei Eigeninitiative nicht mehr als € 500,–.
Herr Dr. Witt, ich danke Ihnen sehr herzlich für das Interview und die vielen Ideen für einen naturnahen Garten für Kinder!
P.S.: Reinhard Witt betreibt auf seiner Homepage einen Online-Buchshop, in dem einige seiner Bücher erhältlich sind – darunter auch manche, die im Buchhandel bereits vergriffen sind. Klicken Sie einfach auf eins der abgebildeten Buchcover und stöbern Sie ein bisschen…
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Mit diesen Tipps haben Sie lange Freude an Ihrem Holzsandkasten
Ein Sandkasten aus Holz ist ein tolles Spielgerät: Bequem, unaufdringlich, regt die Fantasie an, bei richtiger Verarbeitung und Pflege sehr stabil und im Notfall auch leicht zu reparieren.
Holz-Sandkästen gibt es in unterschiedlichen Formen, z.B. als klassische Sandkiste, als Sandkasten-Schiff, als Sandkasten mit Dach oder Sandkasten mit Deckel. Meist hat ein Holzsandkasten außen ein Sitzbrett, auf dem spielende Kinder und auch einmal ein Erwachsener bequem sitzen können.
Welche Vorteile hat ein Holzsandkasten?
Ein Kindersandkasten aus Holz hat viele Vorteile. Das Material ist warm und sieht sehr natürlich aus. Es wird in der Sonne nicht heiß. Bei richtiger Behandlung ist Holz außerdem ungiftig und umweltfreundlich. Auch für Kleinkinder, die alles in den Mund nehmen, besteht bei unbehandeltem Holz oder bei speichelechten Farben oder Lasuren keine Gefahr durch Gifte.
Ein Holz-Sandkasten macht lange Freude, wenn das Sandkasten-Holz entsprechend stabil ist. Schrauben können nachgezogen werden, und bei Bedarf können Sie auch einzelne Bretter ersetzen oder den Sandkasten leimen. Dadurch haben Ihre Kinder lange Freude an ihrem Sandkasten.
… und worauf sollten Sie bei einem Sandkasten aus Holz achten?
Natürlich hat Holz aber auch Nachteile. Es kann Splitter oder Risse geben, an denen die Kinder sich kleinere Verletzungen zuziehen können. Auch setzen Wind und Wetter dem Sandkasten im Lauf der Zeit zu. Deshalb ist es besonders wichtig, auf die richtige Pflege zu achten.
Auch der Untergrund will bedacht sein: Holz steht nicht gerne dauernd im Nassen. Ein Sandkasten aus Holz sollte deshalb idealerweise auf einem Kiesbett oder an einer anderen Stelle stehen, an der Feuchtigkeit gut ablaufen kann. Ein gelegentlicher Regenguss macht einem guten Sandkasten aber natürlich nichts aus…
Wenn Sandkästen aus Holz schon fertig gestrichen oder eingelassen sind, sollten Sie auch auf die verwendeten Farben, Lacke etc. achten. Umweltfreundliche, ungiftige und speichelfeste Anstriche sollten selbstverständlich sein. Alternativ gibt es auch unbehandelte Holz-Sandkästen, die Sie entweder selbst streichen können, oder einfach unbehandelt lassen. Das Holz vergraut dadurch im Laufe der Zeit etwas, wird aber nicht instabil.
Ein Holz-Sandkasten wird nie ganz wasserdicht sein. Das ist natürlich vorteilhaft, weil dadurch auch nach heftigen Matschereien die Feuchtigkeit gut abfließen kann. Als kleines Planschbecken, wie das z.B. bei einer Sandmuschel möglich ist, können Sie einen Sandkasten aus Holz ohne weitere Abdichtung aber nicht verwenden.
Zuletzt ist noch der Aufbau zu bedenken. Mit einer ordentlichen Anleitung zwar auch für weniger Geübte kein Problem. Wenn der Sandkasten aber in Einzelteilen geliefert wird, sollten Sie die Zeit für den Aufbau gleich einkalkulieren. Vielleicht können die Kinder ja auch beim Aufbau Ihrer Holz-Sandkiste helfen? Dann fühlt sich die Wartezeit nicht so lang an…
Sie möchten einen Holzsandkasten kaufen…
Eine große Auswahl unterschiedlicher Sandkästen aus Holz finden Sie bei Amazon. Dort gibt es auch zu vielen Sandkästen Kundenbewertungen, so dass Sie auf einen Blick sehen können, ob ein bestimmter Sandkasten für Sie geeignet ist.
Bei einer Bestellung über Amazon wird der Sandkasten bequem zu Ihnen nach Hause geliefert, und dies ab einem Bestellwert von 20 Euro in der Regel versandkostenfrei.
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