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Mein absolutes Lieblings-Gartenbuch ist “Kinder und Gärten” von Anneliese Kompatscher und Christiane Widmayr. Wenn Sie Kinder und einen Garten haben, ist dieses Buch ein absolutes Muss!
Die Autorinnen verstehen es auf unnachahmliche Art, Begeisterung für einen kindgerechten Garten zu wecken und gleichzeitig ein Stück Erinnerung an die eigene Kinderzeit zurückzubringen.
Das reich bebilderte Buch regt dazu an, sofort einzelne Ideen umzusetzen und sich gleich an die erste Gartenecke zu machen. Dabei sind keine Pläne nach Schema F enthalten, sondern Sie erhalten beim Lesen viele Anregungen und Ideen – ein Buch für Phantasie, Herz und Gemüt.
Und natürlich ein Buch für die ganze Familie. Zum gemeinsam Blättern, für ältere Kinder als Anregung für den “Garten-Wunschzettel”, und schon für die Kleinsten zum eigenen Blättern geeignet wegen der vielen schönen Fotos.
Dieses Gartenbuch nehme ich immer wieder gern zur Hand, und jedes Mal bekomme ich neue Ideen und entdecke etwas Neues darin. Und auch die Kinder blättern gern darin. Dumm ist nur, dass sie danach immer mit so vielen Plänen und Ideen vor uns stehen…
Behandelt werden unter anderem die Planung und Anlage Ihres Gartens, Verstecke und kindgerechte Bereiche, Tiere, Wasser im Garten, Sand und Matsch, Spielgeräte und Rasen, Planungsbeispiele und Kinderbeete. Zudem gibt es einen großen Teil mit Garten- und Spielideen für die verschiedenen Jahreszeiten. Damit Sie nie mehr vor einer Meute gelangweilter Kinder stehen…
Mit 9,95 Euro (Stand: 13.12.2009) für 142 reich bebilderte Seiten ist das Buch im Vergleich mit anderen Büchern fast unverschämt billig. Es eignet sich damit nicht nur für fast jede Haushaltskasse, sondern auch als kleines Geschenk oder Mitbringsel für Familien mit Garten. Vielleicht brauchen Sie noch ein Weihnachtsgeschenk? Oder Sie suchen ein Geschenk zum Einzug für die neuen Nachbarn? Dann nehmen Sie doch einfach “Kinder und Gärten”…
Die Nachteile dieses Buches? Viele fallen mir wirklich nicht ein… Eigentlich nur, dass Sie die nächsten Abende beschäftigt sein werden…
Für wen dieses Buch geeignet ist: Für alle, die auch mal gerne Kind waren. Für die, die sich anregen lassen, und auch mal etwas Ungewöhnliches ausprobieren. Für diejenigen, die nicht nur Spielgeräte von der Stange brauchen, sondern auch bereit sind zu improvisieren…
Für wen dieses Buch nicht geeignet ist: Für alle, die gerne gelangweilte Kinder unter einem aufgeräumten Kletterturm auf einem kurz gemähten Stück Rasen sehen. Und für diejenigen, die Anleitungen suchen, wie man Tontöpfchen bunt bemalt. Sie finden in “Kinder und Gärten” zwar auch Bastel- und Bauideen, aber der Schwerpunkt des Buches liegt eindeutig woanders. Für kleine Bastelideen sind andere Bücher besser geeignet.
Meine Bewertung: Unbedingt kaufen, mit diesem Buch machen Sie nichts falsch (vor allem wenn man den Preis bedenkt)!
Haben Sie die Spielgeräte schon winterfest gemacht? Oder hängen bzw. stehen Schaukel und Trampolin immer noch draußen?
Wenn die Spielgeräte für den Winter nicht mehr benötigt werden, sollten Sie folgende Punkte beachten:
- Trampoline müssen im Winter auf jeden Fall ins Trockene geräumt werden. In der Regel ist das auch in der Anleitung erwähnt. Das Material hält dann deutlich länger. Und außerdem ist es auch eine Sicherheitsfrage – schließlich sollen Ihre Kinder im nächsten Frühjahr nicht durch mürben Trampolinstoff brechen…
- Bei Schaukeln entscheiden Sie individuell. Wenn Ihre Kinder auch im Winter viel draußen sind und sich auch mal in den Matschhosen auf eine Schaukel setzen, würde ich sie hängen lassen.
Wenn sie eher nicht benutzt werden, können Sie sie ja irgendwo griffbereit verstauen. Dann ist die Schaukel bei Bedarf auch schnell wieder aufgehängt.
- Rutschen und Klettergeräte bleiben natürlich draußen. Wenn Sie ein Klettergerüst einmal aufgebaut haben, wollen Sie es vermutlich so schnell auch nicht wieder abbauen…
Vermeiden Sie es aber, Holzteile in Folie einzupacken oder zu sehr abzudecken. Holz hält sich am besten, wenn es schnell wieder abtrocknen kann. Unter Folien staut sich die Feuchtigkeit zu sehr, und Sie müssen eher mit Schimmel oder morschen Stellen rechnen.
- Kleingeräte wie Strickleitern, Balancierseile etc behandeln Sie wie Schaukeln: am besten reinräumen, aber griffbereit halten.
- Wenn die Kinder auch mal etwas draußen liegen lassen, sollten Sie darauf achten, dass keine Teile auf dem nassen Boden oder im Schnee liegenbleiben. Das tut weder Seilen noch Holz noch Kunststoff gut.
- Wenn die Kinder winterfestes Spielgerät benötigen, denken Sie doch auch mal an “natürliche” Spielgeräte. Große Äste, Balanciersteine etc geben hervorragendes Material ab, um sich auch im winterlichen Matsch oder im Schnee gut zu unterhalten. Und außerdem sind sie nicht empfindlich und leicht zu ersetzen.
- Denken Sie beim Wegräumen daran, die Teile gleich zu säubern und zu untersuchen. Sind die Seile noch in Ordnung? Wirkt Kunststoff brüchig? Muss das Holz behandelt oder abgeschliffen werden, oder wirkt es mürbe?
Das alles hängt natürlich von der Witterung in Ihrer Gegend ab und davon, wie sehr die Kinder den Garten im Winter nutzen. Manche von Ihnen haben die Spielgeräte vielleicht vor zwei Monaten schon verstaut, bei anderen werden sie das ganze Jahr gebraucht.
Wie ist das bei Ihnen? Haben Sie schon lange alles weggeräumt? Oder spielen die Kinder noch regelmäßig damit? Schreiben Sie mir doch einen Kommentar zu diesem Post…
NEU: Weil manche Schlitten vom letzten Jahr nicht mehr erhältlich waren, habe ich den Artikel am 10. November 2010 für Sie überarbeitet…
Ein Schlitten als Gartenspielzeug? Passt das überhaupt noch in ein Blog über Kinder und Gärten?
Ich meine schon. Wenn Sie in einer Region wohnen, in der im Winter genügend Schnee liegt, gehört ein Schlitten zur absoluten Grundausrüstung. Und Kinder sind erstaunlich kreativ darin, sich mit einem Schlitten und ein paar anderen Dingen wie Plastiktüten einen vergnügten Nachmittag zu machen – auch im eigenen Garten… Diesen Beitrag weiterlesen »
